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Bei keinem anderen Evangelisten sind die für den christlichen Glauben unverzichtbaren und grundlegenden Auferstehungszeugen so klar augenscheinlich als die mutigen Frauen um Jesus. Sie sind die ersten, die die Botschaft hören, und die ersten, die die Erfahrung machen, dass Jesus auferstanden ist, so wie er es selbst gesagt hat. Sie sind es, die den Brüdern sagen, was sie tun sollen.
Das ist so ein richtiger Passionstext, schwer verständlich, es geht um Leiden und Sterben, um Glaube und Hoffnung auf Rettung.
Wer glaubt, der ist schon gerettet. Das ist die Theologie des Johannes. Im Akt des Glaubens vollzieht sich das Gericht. Wenn ich an Gott, den Vater glaube und an Jesus, den er gesandt hat, bin ich gerichtet. Und gerichtet heißt hier nicht verurteilt zu irgendetwas, sondern gerichtet heißt hier, ich habe das Urteil empfangen, mehr nicht.
David gegen Goliath, die Geschichte kennt wohl jeder.
Sie hat sogar eine sächsische Mundartdichterin, Lene Voigt aus Leipzig, dazu bewogen nicht nur klassische Gedichte zum Beispiel von Goethe und Schiller ins sächsische zu übersetzen, sondern auch diese biblische Geschichte und weil ich das schon lange mal machen wollte, lese ich ihre Variante der Geschichte vor:
„Vom kleenen Dawid und dem langen Lulatsch!“
Am Fest Erscheinung des Herrn feierten wir Eucharistie mit Pater Michael Stutzig SDB in der Schulkapelle. Anschließend wurden die Sternsinger ausgesandt.
Ich denke mal, dass die meisten, als sie die Lesung hörten, zuerst an die Geschichte der Ankündigung der Geburt Jesu an Maria gedacht haben, um die es übrigens in den beiden letzten Schul-Adventsgottesdiensten ging. Vielleicht haben ja manche sogar gedacht: „Ach ne, nicht schon wieder!“ Man hört ja bei der Ankündigung der Lesungen nicht immer so genau hin, denn sonst hätte es ja gleich auffallen müssen, dass es bei einer Lesung aus dem alttestamentlichen Buch der Richter nicht um Jesus gehen kann.
Liebe Schwestern und Brüder,
heute ist der 17. Dezember 2025. Ihr werdet sagen ja und. Vielleicht sagt Ihr auch: Ja! In zwei Tagen gibt es Ferien. Wer noch ein bisschen mehr überlegt, findet heraus, dass schon in sieben Tagen Weihnachten ist. Nächsten Mittwoch, also heute in einer Woche, ist schon der Heilige Abend. Wir befinden uns also schon auf der Zielgeraden.
Was will Jesus eigentlich? Weiß er, was er von den Leuten will? Er schickt heute zehn Aussätzige zu den Priestern, weil er sie gesund machen möchte. Neun von ihnen machen genau das, was er sagt. Sie gehen, so wie es das Gesetz vorschreibt, zu den Priestern. Sie machen es offiziell, ohne dass sie schon rein sind. Auf dem Weg dorthin werden sie vom Aussatz geheilt.
Es ist inzwischen zu einer schönen Tradition geworden: Bischof Heinrich Timmerevers eröffnet das neue Schuljahr mit einem Gottesdienst. Am 11. September 2025 begrüßte Bischof Timmerevers die neuen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe fünf sowie die ganze Schulgemeinde in der Lutherkirche. In seiner Predigt ging Bischof Timmerevers auf seine Kindheit ein und erwähnte insbesondere seine Mutter, die ihn sehr geprägt und beeindruckt hatte.







