27.01.2022 - 26.01.2023
7 Feb

Gesichter der Macht

Datum Montag, 07.02.2022 19:00 Uhr
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Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Uni Duisburg

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Zur Wahl des Bundespräsidenten

Bundespräsidenten haben eine eigene Gestaltungsmacht in Deutschland. Wie drückt sich diese aus und welche Erwartungen haben wir als Bürger gegenüber diesem Amt. Wenige Tage nach der Veranstaltung trifft sich die Bundesversammlung in Berlin. Was ist von der Wahl zu erwarten? Immerhin ist der Bundespräsident nicht der Bundeskanzler. Aber er ist der erste Mann im Staat.

Das politische Tagesgeschäft ist anderen überlassen - aber damit sind die Bundespräsidenten gleichwohl nicht ohne Einfluss. Karl-Rudolf Korte hat als politischer Kommentator fünf Amtsträger begleitet und beobachtet. Er bietet einen Einblick in die Gestaltungsspielräume an der Spitze des Staates.
Corona-Hinweis

Sollte die Omikron-Welle eine Veranstaltung vor Ort nicht ermöglichen, werden wir die Debatte in den digitalen Raum übertragen. Eine Anmeldung bleibt erforderlich.

3 Mär

Allen Völkern Frieden? Plädoyer für eine realistische Friedensethik

Donnerstag, 03.03.2022 19:00 Uhr
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Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau
Donnerstag, 03.03.2022 19:00 Uhr
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Allen Völkern Frieden? Plädoyer für eine realistische Friedensethik
 
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Dr. Hartwig von Schubert, Hamburg

Wer hat nicht schon dann und wann erlebt, dass er mehr bekam, als

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Dr. Hartwig von Schubert, Hamburg

Wer hat nicht schon dann und wann erlebt, dass er mehr bekam, als ihm zustand? Die Barmherzigkeit anderer tut uns Menschen wohl. Nicht nur die großzügige Barmherzigkeit, sondern auch das Recht stiftet Frieden unter uns.  Eine realistische Friedensethik rechnet sowohl mit der Barmherzigkeit als auch mit der Rechtstreue von Menschen - im Völkerrecht sogar zwischen Staaten und Staatenbündnissen. In diesem Geist und in dieser Hoffnung hat sich die weltweite Menschheitsfamilie seit 1945 auf den Weg gemacht, den Krieg aus der Welt zu schaffen. Wie ist dabei der Geltungsanspruch des Völkerrechts zur Überwindung bewaffneter Konflikte in all ihren gegenwärtigen Formen zu beurteilen? Welche Position bezieht die (protestantische) Theologie hierzu?

Dr. Hartwig von Schubert ist evangelischer Theologe. Er war von 2005 bis September 2019 Militärdekan im Evangelischen Militärpfarramt Hamburg II an der Führungsakademie der Bundeswehr und begleitete von November 2009 bis März 2010 das 21. Deutsche Kontingent ISAF in den Norden Afghanistans.

Seit Oktober 2021 ist seine Habilitationsschrift „Nieder mit dem Krieg. Eine Ethik politischer Gewalt“ im Buchhandel erhältlich.

16 Mär

Versäume nicht dein Leben

Mittwoch, 16.03.2022 19:00 Uhr
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Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau
Mittwoch, 16.03.2022 19:00 Uhr
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Versäume nicht dein Leben
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Pater Anselm Grün OSB

Anselm Grün begegnet immer wieder Menschen, die auf einmal schmerzlich

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Pater Anselm Grün OSB

Anselm Grün begegnet immer wieder Menschen, die auf einmal schmerzlich erkennen: Ich habe mein Leben versäumt. Andere kommen einfach nicht ins Leben. Sie haben Angst, dass sie nicht gut genug ausgebildet sind oder nicht stark genug sind für die Arbeit. Also tun sie gar nichts.

Die Pandemie kann als Zeitenwende auch zum persönlichen Umdenken führen: Jeder wird in seinem Leben Erfahrungen machen, dass er etwas Wichtiges versäumt hat. Dann geht es nicht darum, sich selber zu beschimpfen, sondern die Erkenntnis als Einladung zu sehen, jetzt bewusst zu leben, zu überlegen, welche Lebensspur ich jetzt in diese Welt eingraben möchte.

Der Benediktinermönch macht Mut, das Leben zu wagen. Die Hoffnung ist dabei ein guter Begleiter. Der griechische Philosoph Heraklit sagt: Wer das Unverhoffte nicht erhofft, wird es nicht finden.“

Pater Dr. Anselm Grün OSB ist Bestsellerautor spiritueller Bücher sowie Kursleiter und Referent mit weltweiter Vortragstätigkeit.

29 Mär

Versöhnung

Dienstag, 29.03.2022 19:00 Uhr
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Literaturtheater zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 

Ein Hörspiel zum Zuschauen aus den Lebensblättern des Dr. med. Karl Heinrich Needon, Königlich Sächsischer Oberstabsarzt im Deutsch-Französischen Krieg (1870/71)
Zehn Jahre hat der Chirurg Karl Heinrich Needon (1825–1896) über sein Erleben der Schlacht um Gravelotte geschwiegen – warum, können wir ahnen, wenn wir seine Erinnerungen an den „70er Krieg“, die er 1880 niederschrieb, studieren:
„Ich bin der Wahrheit allenthalben treu geblieben, habe mir keine Ausschmückung erlaubt, ja, in manchen Episoden bin ich eher kürzer als länger gewesen. Auch wollte ich durch spezielleres Darstellen mancher Erlebnisse, wie sie Kriege gewiss für jeden einzelnen bieten, nicht ermüdend oder langweilig werden. Aber es war an der Zeit, alles aufzuschreiben.“ Das Hörspiel ist gestaltet mit Zitaten von Napoleon III., Wilhelm I., Bismarck, Moltke, Albert von Sachsen sowie Busch, Engels, Fontane, selbst Goethe, Heine, Marx, Nietzsche u. v. a.
Musik von Bizet, Crüger, Schumann
Ein Projekt des Literaturtheaters Dresden, verantwortlich sind Markward Herbert Fischer · Robby Langer · Moritz Töpfer.

6 Apr

Vergebung - Von einer unterschätzten Dimension des Zusammenlebens

Mittwoch, 06.04.2022 19:00 Uhr
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Dr. h.c. Wolfgang Thierse, Berlin 

Wir gewähren Vergebung und bitten um Vergebung´ - dieser Satz stand 20 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieg trotz allen erlittenen Leids für Versöhnung zwischen den Völkern. Inzwischen verblasst die Erinnerung an das unermessliche Leid jener Generation. Und damit auch die Erfahrung, wie man Gerechtigkeit und Barmherzigkeit miteinander korrelieren.

Mit dem Fall der Mauer ist es möglich geworden, dass die Deutschen in Ost und West eine gemeinsame Verantwortung für alle Teile ihrer Geschichte annehmen. Es ist die Chance, jenseits aller verordneten Geschichtsbilder aus der Vergangenheit zu lernen und ein Geschichtsbewusstsein zu entwickeln, das nicht ideologischen oder politischen Zwängen unterworfen wird.

Mit der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg kann die historische Erfahrung helfen, eine Grunddimension des menschlichen Lebens neu zu gestalten: Denn wir werden uns nach der Pandemie viel zu vergeben haben. Im 21. Jahrhundert steht das Land für seinen Zusammenhalt mit der Coronapandemie nach Innen und nach Außen vor ganz anderen Herausforderungen. Droht der Zusammenhalt im Inneren der Republik gereizt, entstehen gleichzeitig an den Außengrenzen neue Gefahrenlagen.

Wie kann eine Gesellschaft ihre Haltung bewahren und dabei eine Fehlerkultur ausbilden? Was bedeutet für den Einzelnen und für das Miteinander Vergebung und Versöhnung nach der Pandemie? Und was lässt sich aus der Vergangenheit für die Zukunft des Kontinents lernen?

13 Apr

Vertrauen - Die Johannes-Passion

Mittwoch, 13.04.2022 20:00 Uhr
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von Johann Sebastian Bach mit Bildprojektionen in der Pauluskirche

Herr, unser Herrscher, dessen Ruhm
in allen Landen herrlich ist.
Zeig uns durch deine Passion,
daß du, der wahre Gottessohn,
zu aller Zeit, auch in der größten Niedrigkeit,
verherrlicht worden bist.

So beginnt der Eingangschor dieses wunderbaren Meisterwerkes der Musikgeschichte. Wie kann man eine Passion, also einen Leidensweg damit beginnen, die Herrlichkeit Gottes zu besingen?

Was bringt Bach dazu, seinen Eingangschor nicht im Stil eines Requiems zu belassen, also in den schweren tiefen Akkorden, mit verhaltener Melodieführung, gewissermaßen als Vertonung der schwarzen Farbtöne, die an Karfreitag üblich sind? Stattdessen rahmt er die Trauer in glanzvolles Gold.

Herrlichkeit, auch in der größten Niedrigkeit. Das ist der goldene Farbton, den Bach seiner Johannespassion beimischt. Und er trifft damit genau den Ton des Johannes­evange­liums. Johannes stellt Jesus durchgängig im Licht der Auferstehung, also des schon vollbrachten Sieges über den Tod dar. Deswegen betont die Passionsgeschichte nach Johannes viel stärker als die anderen Evangelisten das Vertrauen Jesu. Johann Sebastian Bach hat das auf geniale Weise umgesetzt. Seine Johannespassion ist eine Vertonung des Leidens Gottes – nicht nur des Leidens eines frommen Menschen. Der ewige Gottessohn geht ans Kreuz. Damit sein Tod Rettung wird.

Tickets

In den kommenden Wochen erhalten Sie weitere Hinweise zum Erhalt der Tickets zur Veranstaltung.

Mitwirkende

Anne Stadler, Sopran

Bernadette Beckermann, Alt

Nico Eckert, Tenor (Evangelist)

Hwan-Cheol Ahn, Tenor (Arien)

Sebastian Richter, Bass (Arien)

Philipp Schreyer, Bass (Jesus)

Kantorei und Jugendchor

Chöre des Peter-Breuer-Gymnasiums

Ein Orchester

Matthias Grummet, Leitung

Veranstaltungsort

Pauluskirche
Pauluskirchplatz
08060 Zwickau

2 Mai

Wofür brenne ich? Berufung klären

Montag, 02.05.2022 19:00 Uhr
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Peter-Breuer-Gymnasium Zwickau
Montag, 02.05.2022 19:00 Uhr
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Wofür brenne ich? Berufung klären
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Clemens Blattert SJ, Frankfurt am Main

Menschen, die ihre Berufung gefunden haben, strahlen Freude aus. Man

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Clemens Blattert SJ, Frankfurt am Main

Menschen, die ihre Berufung gefunden haben, strahlen Freude aus. Man spürt: sie lieben ihr Leben. Und weil sie wissen, für was sie brennen, brennen sie nicht aus. Doch es ist schwer, sich zu entscheiden, wenn das Angebot so groß ist; wenn von allen Seiten Erwartungen an einen herangetragen werden und man selbst nicht genau weiß, wonach man sich sehnt.

Was versteht man unter Berufung? Wie kann ich die eigene Berufung suchen und finden? Warum lohnt es sich, auf dem Weg, auf den man sich macht, Unsicherheit zu riskieren? Dieser Weg – herauszufinden, was man wirklich möchte, und einen Platz zu finden, an dem man sein Original leben kann – ist die Suche nach der eigenen Berufung. Dies geschieht aber nicht von heute auf morgen. Es bedarf einer inneren Auseinandersetzung, um die eigene Sehnsucht anzuregen.

Pater Clemens Blattert SJ leitet die Zukunftswerkstatt in Frankfurt als Angebot für junge Menschen, um ihrer Berufungssuche in unterschiedlichen Formaten nachgehen können